Einst und jetzt

Henkenberg, Spätburgundertrauben

Im Jahr 1985 haben wir das Weingut unserer Eltern übernommen. Durch gezielte Umstrukturierung der Rebfläche, durch Neuanlagen und Neupflanzungen seit diesem Jahr, pflegen wir inzwischen 12 Hektar Weinberge. Diese sind auf 54 Parzellen verstreut vorwiegend in den Spitzenlagen des Oberrotweiler Käslebergs, Bischoffinger Steinbucks, Bischoffinger Enselbergs, Bischoffinger Rosenkranzes und des Oberrotweiler Henkenbergs.

Die Sortenvielfalt umfasst die Palette der Burgunderweine (75%), die meist trocken ausgebaut werden und so die idealen Begleiter zur feinen Küche sind. Wir kultivieren aber auch Spezialitäten wie Auxerrois und Riesling, sowie Bukett- und edelsüße Weine.

Käsleberg, Rebenblick
Enselberg, mit Blick auf Bischoffingen
Steinbuck, Weinlese im Steinbuck

Weinbau

Dole
Sammeln auf dem Henkenberg
Selektionstrauben
Franz Schmidt im Enselberg

Dass Qualitätsweinbau schon im Weinberg beginnt wussten schon unsere Vorfahren. Die Rebe gehört zu den arbeitsintensivsten und komplexesten Kulturpflanzen im Kaiserstuhl. Weinbau erfordert nicht nur Wissen, Sachverstand und Verbundenheit mit der Natur, sondern auch Respekt vor der Erfahrung und dem Können unserer Väter.

 

All dies, gepaart mit Leidenschaft und Liebe zum Wein, sind unsere Grundsteine für einen Weinbau, der im Einklang mit der Natur steht. Nur Weine, die geringe Erträge zur Grundlage haben, präsentieren sich vielschichtig und intensiv im Glase.

 

Deshalb wird Mengenreduzierung schon beim Rebschnitt und später bei der Grünlese praktiziert. Aufwändige Laubarbeiten während der gesamten Vegetationszeit sichern gesundes Wachstum von Rebe und Traube ohne Schädlingsbefall.

 

Eisweinlese
Bischoffinger Enselberg

Unsere Weinbergsböden sind "offen" gehalten, damit der Weinstock atmen kann und keine konkurrierenden Pflanzennährstoffe entziehen kann. Bis zu drei Mal gehen wir mit unseren Erntehelfern durch die Weinberge, um mit strengster Selektion die optimalsten und gesündesten Trauben für beste Weine zu ernten.

© Weingut Bercher-Schmidt 2007